innerlich erlebtes auf Mauritius

 Dieses Kapitel soll vor Allem zeigen,
was in mir und in anderen Menschen *innen drin* vor sich geht,
wenn sie Mauritius besuchen.
Es ist rein subjektiv, erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit oder Objektivität.
 
Aber es soll ein Einblick in *Das Innere* sein,
vielleicht dient es dem Einen oder Anderen als Erleuchtung oder Orientierung

 

Das Erste gleich ist ganz banal, aber nur scheinbar :

Ich kam das dritte Mal nach Mauritius, mein Reise-Gefährte das erste Mal.!
Ich hatte ihm viel von Mauritius erzählt und so hatte er sich entschlossen mitzukommen.

Wir fuhren mit dem Taxi vom Flughafen los und *quer durch's Gebüsch*
also die *long and windig roads*
Als er die Schönheit und Ursprünglichkeit das erste Mal sah,
unwillkürlich entschlüpfte ihm da ein Wort,
das zum geflügelten Wort zwischen uns werden sollte :
 
*Das ist ja, als ob man nach Hause kommt*
 
Bilde sich jeder selbst ein Urteil

 

Nachdem wir lange darüber nachgedacht haben,kamen wir zu dem Schluß,daß Mauritius *irgendetwas* in dem *Ur-Gedächtnis* der Menschen auslöst oder *Ur-Sehnsüchte* Wirklichkeit werden läßt...!
Irgendetwas tief im Menschen wird berührt, wie auch immer...
 
NUR:
Mein Reisegefährte und ich selber scheinen mit diesen Eindrücken
nicht ganz alleine gewesen zu sein :
Anderen Menschen ging es offenbar auch so

Als der amerikanische Poet Mark Twain im Jahre 1897 die Insel besuchte,
formte er das wohl bekannteste Sprichwort über Mauritius:

 Als Gott das Paradies erschaffen wollte, schuf er zuerst Mauritius
und nach dem Vorbild von Mauritius das Paradies

 *Another day in paradise*

Als ich das erste Mal in Mauritius war (1990)
lief die ganze Zeit ein Song von Phil Collins: **Another day in paradise**
Vor Allem in meinem Lieblings-Restaurant...


dann verging eine lange Zeit,bis ich wieder nach Mauritius kam :
Ich schwärmte davon, ich träumte davon und natürlich auch von dem Song...
Eines Tages war es aber so weit:

Ich war wieder in Mauritius.!

Ich klapperte natürlich alle liebgewonnenen Örtlichkeiten ab,
schwelgte in Erinnerungen und hatte auch neue Erlebnisse.


So kam ich auch in mein Lieblings-Restaurant:
Ich machte die Tür auf und welcher Song lief.?

**Another day in paradise** mit Phil Collins...
 
Irgendwie hatte ich das Gefühl,ich wäre wieder *nach Hause* gekommen

 Eine ganz unscheinbare Liebes-Geschichte.:


In Mauritius wollte ein junger (franz.) Mann eine junge (franz.) Frau heiraten
NUN...das gibt es zuweilen...

UND:
Es gibt auch das Zögern der jungen Frau, die sich nicht mit sich selber einig war
...ist er der Richtige...oder nicht.?


Bei einem der Spaziergänge sagte sie kokett ( wie junge Damen  halt so sind ).:
Warum soll ich dich heiraten ?
Ich würde viel lieber in Paris wohnen, die haben wenigstens einen Eiffelturm.
 
Der junge Mann war traurig, was sollte er tun.?
 
Nun er ging nach einigem Überlegen tatsächlich hin und
baute an einer versteckten Stelle in Mauritius einen Eiffelturm...!!!

Eines Tages dann...
Führte er seine junge Herzensdame dahin, bog um die Ecke und : Voila..!!

Da war der Eiffelturm...!!!
 
Das Ende der Geschichte ist jetzt einfach :
 
Sie *erkannte* ihn (wie es so schön bemäntelnd in der Bibel heißt ) und heiratete ihn.
 
UND ...Wenn sie nicht gestorben sind
 

 

Ein Platz zum Sterben...

Hoffentlich kriegt keiner einen Schreck, denn es ist romantisch:

Eines Tages fuhr ich mit meinem Freund die Süd-Küste von Mauritius entlang:
Was war die völlig anders:

Grobe Steine und ein Ozean,der die Insel richtiggehend fressen wollte,
so wild brandete er heran.!
Von dem Sandstrand und der Lieblichkeit der sonstigen Insel keine  Spur.
Ein bizarrer Kontrast zu dem Rest von Mauritius...
 
DENN.:
Die Insel wehrte sich gegen das gefressen werden mit harten
und großen kantigen scharfen Steinen..!!

 

UND.:
Irgendwie hatte ich das Gefühl, gleich tauchen engl. und frz. Segelschiffe,
wie aus der Zeit Napoleons auf und liefern sich eine See-Schlacht.!

UND :
 Irgendwie hatte ich das komische innere Gefühl, von hier aus geht es direkt zum Südpol

UND :
Wenn man auf den Globus schaut :
Es ist ja auch nichts mehr dazwischen...

An einem besonders wilden Stück bat ich meinen Freund anzuhalten und
setzte mich an das Ufer an einen großen schweren Stein.

Ich wollte bis zum Südpol sehen, stellte mir vor,meine Seele würde sich ganz vom Körper lösen,
schweben Richtung Südpol....richtig Fahrt aufnehmen...und  dann ab in´s Weltall...

Spinnert, ich weiß, ich hatte auch schon früher mit sowas experimentiert.
Den Körper und seine Nöte zurücklassen...
 
Fast ein kleiner Tod...irgendwie

ABER:
Ist es nicht wunderschön...im Paradies zu sterben...???

An einem Ort, der Ewigkeit wie auch Paradies verheißt und
beides zum Greifen nahe werden läßt ?
 
BOPPPS.....

Es klopfte auf meiner Schulter.:
Nach einer halben Stunde Warten wollte mein Freund weiterfahren...

Vor lauter Gedanken und Träumen und Meditieren hatte ich die Zeit gar nicht gemerkt...
 
Ich (oder war es meine Seele..?? ) war wirklich 
**ein klein wenig abgeflogen*
*

Heute will ich mal eine komische Geschichte erzählen.

Ich hoffe,sie kommt so lustig rüber,wie sie wirklich war:

1.:Es war etwa 1993, die Zeit,wo RTL die vielen schönen Reise-Berichte machte.

2.:Es war auch die selbe Zeit,
als ARAL eine Werbe-Kampagne machte mit einem liegengebliebenen Auto-Fahrer,
der mit einem Kanister an der einen Tankstelle vorbeigeht und dann ( natürlich!) zu ARAL geht...

DABEI das Lied von Fats Domino : Im walking...yes indeed I´m walking..

Wichtig dabei : Der kleine Hüpfer mittendrin...
_______________________________________

Mein Reisegefährte und ich waren also in Mauritius...
und trotz unseres Alters (um die 40 ! ) leisteten wir uns, wenn unbeobachtet,
so manche Albernheit:
WENN wir am Straßenrand entlang durch die Zuckerrohrfelder gingen, fingen wir an mit :

*I´m walking...yes indeed I´m walking*
und dann immer mit einem Hüpfer zwischendrin...  und noch einem Hüpfer...

Irgendwie...weil albern...erheiterte uns das und
machte die teilweise langen Wanderungen leichter und angenehmer... ;-)
 
Jaaa....und dann kamen die Reise-Sendungen von RTL:
WER war der Reiseführer in diesen Sendungen und auch auf der Insel ?

Alexander von der Groeben...
 
den ich noch von der deutschen Judo-National-Mannschaft her persönlich kannte und schätzte...
Immer witzig drauf und eine richtige Stimmungs-Kanone.

Es gab also drei Gründe,den Reisebericht zu sehen :

1.: Weil Reisebericht generell
2.: Weil Axel von den Groeben...zum Wiedersehen...
3.: Weil Mauritius...( sowieso ! )

UND...WAS machte Axel...???

Axel läuft am Straßenrand entlang der Zuckerrohrfelder :
*I´m walking...yes indeed I´m walking

UND...JETZT KOMMT'S :
Mit dem Hüpfer natürlich und noch einem Hüpfer, als hätte er bei uns abgeguckt
( vor einem Jahr etwa!! )
Diese Szene war definitiv identisch mit unserem eigenen Verhalten in MRU,ein Jahr vorher ..!!

Wir haben uns schier kaputt gelacht, über so viel Co-incidence...
Wir haben noch gelacht darüber...Jahre später...

Klar.: Diese Reisesendung von RTL habe ich noch im Archiv,
wie die meisten TV-Sendungen über MRU
 
Ein fast mystisches Erlebnis mit einer magischen Briefmarke

Jetzt, will ich Euch meine Geschichte mit der blauen Mauritius erzählen
Auch,wenn Sie *NUR* in Deutschland spielt.:

Wie die Meisten wohl wissen,
bin ich Münz-Händler und ich handle besonders gerne mit Seltenheiten
(die ich aber auch privat sammle)
So habe ich sehr seltene Münzen von Mauritius
mit Auflagen von 12 Stück oder 8 St. oder gar nur 4 Stück.!

Auch habe ich das Buch *Paul&Virginie* in der Erstausgabe von 1788.!
Extrem selten.!
Das ist in etwa so wie Erstausgabe der Luther-Bibel oder des *Faust* in Deutschland.

Ich selber habe zwar so gut wie keine Kenntnisse über Briefmarken,
wohl aber habe ich als Insider-Händler (guten!) Kontakt zu Insider-Händlern von Briefmarken.

VOR einigen Jahren *lief* also eine echte ** blaue Mauritius**
in DEU von Ausstellung zu Ausstellung.!
In ganz DEU...! Hamburg -- Berlin -- München --Stuttgart...etc etc

Ich fragte also einen befreundeten Insider-Händler von Briefmarken:
**Kannst du herausfinden,wem die gehört...???

Ich habe auch einen guten und sicheren Käufer dafür...**
(Ich dachte an einen Bekannten in Mauritius...der auch das *nötige Kleingeld* hatte.!)

(Wir Alle wissen,daß es nur eine einzige *Blaue* in MRU gibt,
die MCB hat sie mit einem großen Aufwand gekauft...)

Ich dachte mir nun folgendes:

Wenn ich eine zweite *Blaue* in´s Land bringe,
kann ich einen großen Reklame-Rummel für meinen Bekannten,
den Käufer....aber auch für meine Person veranlassen.

Ich wäre sofort eine sehr bekannte Persönlichkeit  geworden, sozusagen *ein Promi*...
 
und hätte in Folge dessen so auch wesentlich besser meine Münzen verkaufen können...
Ein großes *WAHAU*...

Wer MRU kennt,weiß,daß das eine Menge Vorteile bringen kann...!!!
So war jedenfalls meine Theorie,die aber leider grau und unerfüllt blieb...

Die Geschichte ging nämlich so aus:
Ca 8 Wochen später traf ich den Insider-Händler wieder:

**Jaaa,ich habe den Besitzer ausfindig gemacht:
 
 Aber leider hat er die Briefmarke gerade verkauft.!**

Meine Frage: Und wo wohnt er denn...??? Vielleicht ist noch was zu machen??

UND...liebe Freunde:
Jetzt kommt´s:
Der Händler nannte einen Ort,der nur 500m von meinem eigenen Wohnsitz entfernt war...

Da fiel mir leicht der Kinnladen herunter...
So muß ich jetzt leider mit einer echt goldenen Briefmarke,
leider eine Kopie...vorliebnehmen.!

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Innerlich erlebtes

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