Yo! Wir sind jetzt drei Tage auf der Insel Mauritius. Jetzt fange ich das berühmt berüchtigte Tagebuch an.
Ca. zwei Wochen nachdem wir über einen großen deutschen Reise-Veranstalter in
unserem Lieblings-Reisebüro bei unser lieben Corinna die Pauschalreise gebucht hatten,
wurde uns telefonisch mitgeteilt, dass der Hinflug vorgelegt wurde – um ca. eine Dreiviertelstunde.
Also, von 21:00 auf 20:15.
30.11.2007 – Abflug Frankfurt Flughafen
Am Flughafen waren wir schnell eingecheckt. Wir gingen durch die Passkontrolle.
Hier schon waren die Leute dabei ihre Getränke schnell auszutrinken.
Sie dürfen nicht mitgenommen werden. Wir sind zum Gate gegangen.
Wir waren nicht die ersten. Es passierte gar nichts. Keine Anzeigetafel war eingeschaltet,
kein Personal zu sehen, gar nichts. Dann tauchte das Personal auf,
es hat sich beschäftigt mit allem Möglichen, aber keine Information gegeben.
Das Bodenpersonal hat uns dann zu einem anderen Gate geschickt. Es war nicht weit.
Nachdem wir alle angekommen waren, und die nötigen Pi-Pi Gänge erledigt hatten –
DANKE für die Rücksichtsnahme – sind wir zu einem Gate etwas weiter weg geschickt worden.
Wir mussten in ein anderes Stockwerk. Dadurch, dass die Maschine noch nicht da war, war es gut,
dass hier auch Toiletten waren. Es gab keine Durchsagen und keine Information zum Vorgang.
Die Organisation war sehr schlecht. Als Volker sich darüber beschwerte,
hieß es, dass der Kollege schon alles erklärt hat. Dieser ist zusammengezuckt und hat gemeint,
er dachte, dass der andere alles gesagt hätte. Na, Prost.
Gegen 20:00 sehe ich durch das Fenster, wie ein Air Mauritius Flugzeug langsam vorbeifährt.
Wie gesagt, wir sollten um 20:15 abheben. Ungefähr zu dieser Zeit kam endlich die Durchsage,
dass es zu einer Verzögerung kommen würde.
Die Passagiere vom Flugzeug sind ausgestiegen, um mit uns auf den Flug nach Mauritius zu warten.
Jetzt wurde durchgegeben, dass wir gegen 21 Uhr an Bord gehen würden.
Schon gut! Der Flug war lang, aber angenehm.
Das Essen, für „Flugzeugessen“, war mehr als passabel. Der Wein war noch besser.
Es kam noch besser! Ja! Ich habe ein paar Stunden geschlafen. Wunder geschehen.
01.12.2007 – Ankunft Mauritius
Als wir gelandet waren, sind wir durch die Immigration und warteten dann auf die Koffer.
Sie sind schnell da gewesen. Wir sind gleich zu den Reisebetreuern gegangen.
Wir sind am Schalter von Mautourco sogar auf Deutsch bedient worden.
Sie haben sich eigentlich dazu gedrängt. Schön, dass sie sich um die Gäste bemühen.
Wir warteten im Transferbus auf die Mitfahrenden, nachdem wir gesehen hatten,
dass die Koffer sicher verstaut waren.
Langsam kamen die anderen...“Das ist die Dame mit der AIDA-Käppi!“.
Dazu habe ich gelächelt (was ich sowieso öfters tue) und gesagt,
dass ich auch eine Einkaufstasche, Hüfttasche, Joggingjacke, Schlüsselanhänger und –
was nicht jeder hat – ein „AIDA-Fans.de“ Fanpin habe.
Da haben sie gestaunt. Ob ich noch bei AIDA arbeite, oder bin ich nur auf Landurlaub? Eh???
So, lange Rede, kurzer Sinn:
Sie dachten wir kennen uns von der Aura Mittelamerika Tour im Dezember 2005.
Wir waren tatsächlich zusammen auf der Tour.
Und weil ich mit Ernie und der Animation so viel herumgeblödelt habe, dachten sie,
ich wäre von der Crew! Und falls ich den Ernie sehe, oder höre,
sollte ich einen schönen Gruß ausrichten. Hiermit getan!
Wir sind nicht in demselben Hotel gewesen.
Ich hoffe, sie haben ihren Urlaub so genossen wie wir unseren.
Im Hotel Le Victoria angekommen konnten wir gleich einchecken und wurden zu unserem Zimmer gebracht.
Das Zimmer war wunderschön. So wie wir hofften, war es im ersten Stock gelegen.
Wir haben unsere Koffer gleich ausgepackt und sind zum Maxshop gelaufen.
Der Shop ist ca. 10 Laufminuten weg. Warum gleich dorthin?
Ich wollte unbedingt ein Starter-Kit von Emtel kaufen.
Das ist eine prepaid Sim-Karte. Hiermit konnte ich mit Anne Thoms und
verschiedenen Taxifahrern telefonieren, ohne hohe Kosten zu haben.
Und falls wir unterwegs Probleme hätten, müssten wir keine Telefonzelle suchen.
Ich hatte mich schon in diversen Foren und auf verschiedenen Internetseiten informiert.
Auch Notruf-Nummern notiert. Eine gute Sache – diese Karte.
Bei Max haben wir auch T-Shirts und Sarongs gekauft. Schön, gute Qualität und preiswert.
Danach haben wir uns einen schattigen Platz am Strand gesucht.
Eigentlich waren wir im Garten. Wir bleiben bis kurz vor Sonnenuntergang.
Dann haben wir uns geduscht und angezogen fürs Abendessen.
Das Essen war sehr gut. Von der Auswahl her war alles da.
Wer halbwegs bereist ist, hat immer abwechslungsreich essen können.
Das Essen ist recht indisch angehaucht. Mir hat fast alles geschmeckt.
Wenn einem etwas nicht geschmeckt hat, gab es Alternativen.
In der zweiten Woche hat sich fast alles wiederholt. Das ist Standard.
Die Asia-Theke hat es mir sehr angetan. Das Buffet-Restaurant ist eingerichtet wie bei AIDA –
Das Inselprinzip. Das Salat-Buffet war spitze.
Hier konnte man seinen Salat zusammenstellen und dann wurde es, nach Wunsch, angemacht.
Das Dessert-Buffet – kein Kommentar!!
Ein Traum! Zum Essen habe ich eine Flasche Wein bestellt und den Rest für den nächsten Tag aufgehoben.
Hier eine Anekdote:
Unser Kellner im Le Victoria hieß Pavesh. Er ist ein sehr aufgeweckter Typ und sehr aufmerksam.
Da wir immer am Lächeln sind, hat er mich gefragt, wo ich herkomme.
Ich sagte Barbados. Ein großes Fragezeichen war auf seinem Gesicht zu sehen.
ch sagte ihm, wo die Insel liegt....
“Oh! Yes! Trinidad and Tobago – Soccer! Good Players.“
(Oh ja, Trinidad und Tobago – Fußball. Gute Mannschaft!).
Dann hat er gemeint, sie hätten einfach Pech gehabt bei der WM.
An diesem ersten Tag sind wir früh schlafen gegangen. Die lange Anreise hat uns zugesetzt.
02.12.2007 – Sonntag
Heute haben wir uns einen schönen Platz im Garten gesucht. Nicht weit vom Zimmer.
Unter Palmen waren wir vor der Sonne gut geschützt. Wir haben das gemacht,
was wir eigentlich den ganzen Urlaub vor hatten – uns entspannt.
Wir haben gelesen, gedöst, geträumt. Manchmal sind wir ins Wasser gesprungen.
Ab und zu ein Bierchen von der Bar geholt.....
Im Wasser, beim Schnorcheln mussten wir leider feststellen,
dass die Korallen fast alle kaputtgetrampelt sind.
Nur um die Felsen links vom Schwimmbecken sind größere Mengen an bunten Fischen zu beobachten.
Sonst muss man raus mit dem hoteleigenen Boot zu den Schnorchelgründen.
Diese wurden angefahren mit dem Glasbodenboot.
Man hat aber den Eindruck gewonnen, dass die Erderwärmung hier schon seine Marke hinterlässt.
Am Strand hat man immer genug Badetücher und Liegen gefunden.
Die Tücher wurden herausgegeben an kleinen Häuschen.
Wir waren die ersten paar Tage wirklich beeindruckt von den Liegenreservierern.
Wir sind relativ früh aufgestanden. Schon um 8:00 sind etliche Liegen „weg“ gewesen.
Das Problem war, dass die dazugehörigen Gäste offenbar auch Tagesausflüge gemacht hatten.
Eine Unverschämtheit. Da wir immer im Schatten im Garten lagen,
hatten wir weniger Probleme. Meistens waren die Sonnenplätze und Pilze am Strand begehrt.
Eine Erlebnis war für uns beeindruckend. Beeindruckend war es, weil es für uns so fremdartig war.
Zur gleichen Zeit wie wir war ein muslimisches Ehepaar im Hotel. Die Ehefrau war immer total zugedeckt.
Sie trug die indonesische Variante der Kopfbedeckung.
Am Strand hat sie immer Leggings und ein Sweatshirt getragen.
Über dieses, hat sie eine Art Long-shirt übergezogen.
Es muss sehr unbequem gewesen sein. Er trug nicht viel weniger.
Kurze Ärmel konnte er sich leisten. Wir hatten zum Teil >30° im Schatten.
Im Hotel waren viele Kinder. Das Hotel ist scheinbar mehr kinderfreundlich als wir dachten.
Es kamen Familien an mit drei und vier Kindern. Okay, wenn man es sich leisten kann,
soll man ruhig in einer Luxusherberge absteigen.
Die Kinder sollen so erzogen sein, dass sie nicht durch das Restaurant losrennen,
alles umschmeißen, und als Störenfriede auffallen.
Durch diese Unruhe war eine gepflegte Mahlzeit nicht einzunehmen.
Immer war ein Kind am Schreien, weshalb auch immer. Dann fing der nächste an.
Manche wurden einfach losgelassen. Die Eltern hatten hierdurch ihre Ruhe.
Ich finde dieses Verhalten rücksichtslos.
So gesehen, sollte man das Hotel ausdrücklich als Familien-Hotel bezeichnen.
Das Wetter ist spitze!
02.12.2007 – Montag
Wieder ein Tag am Strand. Toll! Wow ! Diese Liegenreservierer übertreffen die AID-ianer!
Manche kommen gar nicht zum Strand. Die Liege von 8 – 18 Uhr reserviert.
Um Schatten zu ergattern, mussten wir auch reservieren.
Das haben wir gemacht auf dem Weg zum Frühstück gegen 8:00.
Wir waren dann von ca. 8:30 bis 18:15 (Gymnastik und Schnorcheln ausgenommen) da.
Eine Frau wollte 2 Liegen im Schatten und 2 Liegen in der Sonne in Anspruch nehmen.
Ihr Mann hat sie überreden können, dass es übertrieben wäre.....
Ach! Um 11:00 haben wir Info-Stunde mit der Vertreterin von Mautourco.
Sie ist Deutsche und wohnt ca. 8 Jahre auf der Insel, man sollte alles mit ihrer Firma machen.
Bloß kein Bus fahren. Die dauern zu lange und ob sie überhaupt kommen....Mann!
ich habe Urlaub und Zeit! Wo will ich hinrennen? Und Autovermieten...Ja!
Zu günstigen Bedingungen über ihre Firma.
Dass ein Ehepaar nach mehr als zweistündiger Verspätung dann das Auto für 3 Tage später bestellt hat, will was heißen. Oh!
Und bloß nichts darüber sagen, wie aggressiv die Taxifahrer vom Hotel sein können.
Man soll, eh, alles mit ihrer Firma machen.
Eben weil sie sich so verhielt, waren wir froh eine Alternative nutzen zu können.
Meine Kontakte im Mauritius-Forum (www.info-mauritius.com) haben sich bezahlt gemacht.
Wir haben schon mit Anne telefoniert. Sie hatte für uns ein Taxi organisiert.
Der Fahrer, einer mit dem sie gerne fährt, war nett, zuvorkommend, hat Englisch gesprochen und
war viel billiger als beim Hotel. Wir waren sehr zufrieden. Moogun ist sein Name.
Wir können ihn empfehlen. Nach dem Infogespräch sind wir wieder an den Strand gegangen.
Sie hatte uns etwas gedruckte Information gegeben.
Eine Auflistung von Ausflügen mit Preisen und Kontaktinformation, falls wir Probleme hätten.
Später sind wir schwimmen gegangen. Man kann gut und sicher schwimmen.
Das Wasser ist ruhig. Außerhalb von dem eingezäunten Areal musste man etwas aufpassen
auf die Ausflugsboote – Parasailing, Banana-Boot, usw.
04.12.2007 Dienstag
Ach, ist das Leben schön! Thai-Massage. War okay, aber nicht echt. Mehr Streichelmassage.
05.12.2007 Mittwoch
Wir wurden pünktlich um 9 Uhr von Moogun abgeholt.
Wir haben eine Tour über die Nordküste zur Ostküste gemacht.
Wir hielten an einem Tamiltempel. Interessant und fremdartig. So bunt!
Die „Götter“ sehen für mich aus wie Figuren auf der Kirmes.
Das sollte auf keinen Fall beleidigend sein. Ich wollte unbedingt diese Eindrücke sammeln.
Ich möchte versuchen zu verstehen, was andersdenkende Menschen antreibt.
Nur so werden die Menschen zusammenkommen.
Danach haben wir haltgemacht in Grand Baie.
Hier haben wir Geld vom ATM geholt und sind durch den Ort gebummelt.
Volker hat sich ein Hemd gekauft und für mich ein Kleid gefunden. Anprobiert – passt – gekauft.
Im Bazaar hinten waren sie uns zu aggressiv. Da haben wir den schnellsten Weg heraus gesucht.
Dann ging es weiter über die Küste.
Wir fuhren über Péreybère nach Cap Malheureux.
Hier besichtigten wir die katholische Kirche und haben Fotos gemacht.
Wir sind bis nach Poste de Flacq gefahren.
Hier haben wir an einem Straßen-Cafe ein Bier getrunken.
Wir sind dann zurück zum „Belle Mare Plage Resort“ gefahren.
Wir haben uns angemeldet und durften alleine die Anlage erkunden.
Wir wurden mit einem feuchten Erfrischungstuch begrüßt.
Das Hotel ist schön, aber wir fanden Le Victoria viel schöner. Man liegt sehr eng beieinander.
Es ist sehr windig hier im Osten.
Der Rückweg führte über Pamplemousse. Die Tour war sehr schön.
Wir konnten anhalten, wie wir wollten.
Moogun hat auch etliches erzählt und unsere Fragen beantwortet.
Er hat uns auch durch die Tempelanlangen begleitet.
Nach der Rückkehr sind wir wieder an den Strand gegangen – zum Abhängen.
06.12.2007 Donnerstag / Nikolaus
Heute haben wir wieder Strand-Relaxation gemacht. Dann Aqua-Gym und schnorcheln.
Danach habe ich eine Wellness-Massage gehabt.
Zu Abend gab es „International Buffet“. Immer indisch angehaucht. Sehr gut.
07.12.2007 Freitag
Heute wollen wir einen Ausflug buchen.
Vielleicht eine Katamaran-Tour, vielleicht eine Busfahrt nach Pampelmousse und Port Louis.
Wir sind wieder am Strand gewesen. Wir haben gelesen, gedöst, etc.
Es ist heute bewölkt. Die Wolken treiben Richtung Meer. Ob es regnet?
Die Dame von der Reiseagentur hat uns einen Zettel gegeben mit ihren Besuchszeiten.
O.K. Um 15:15 am Freitag. Um 15:10 saßen wir an der Bar.
Wir haben bis 15:45 gewartet. Wir sind wieder an den Strand gegangen.
Um 16 Uhr hat es mich gepackt. Ich bin zurückgelaufen, um oben bei der Agentur zu fragen,
wo sie sein könnte. Ich habe sie in der Bar angetroffen.
Nach unserem Gespräch über den Ausflug habe ich gefragt, ob der Zettel aktuell wäre.
„Ja, natürlich!“ Da habe ich ihr den Zettel unter die Nase gehalten und gesagt,
dass wir eine halbe Stunde auf sie gewartet hätten.
„Das kann doch...das ist...Das tut mir aber leid.“ Ja, mir auch.....
Danach habe ich mich mit Anne Thoms und Colette unterhalten.
Meine Emtel-Sim-Karte hat sich bezahlt gemacht. Ich war total unabhängig.
Und die Karte ist wirklich kostengünstig.
Colette betreibt eine Katamaran-Ausflugs-Firma (Coco d’Ile).
Wir haben uns dafür entschieden, mit ihr und Anne (und anderen, die den Ausflug eventuell buchen)
eine Tour zu Flat Island zu machen.
Die Insel Gabriel ist jetzt privat und sie haben ein Restaurant dort gebaut.
Wir machen den Ausflug am Mittwoch. Anne kommt mit.
Wir müssen es nur von Pointe aux Piments nach Cap Malheureux bis 8:45 schaffen.
Das heißt, dass wir halt ein Taxi vom Hotel nehmen müssen. Das kostet ¤ 35 hin und zurück.
Wir haben den Rest des Tages genossen und sind dann ins Zimmer, wie üblich, kurz vor Sonnenuntergang.
Anne hat mich angerufen. Alles Paletti!
Sie hat Moogun arrangiert für uns. Er holt uns ab und sorgt dafür,
dass wir rechtzeitig dort sind am Mittwoch. Bei ihm hat es 800 rs (ca. ¤ 20) gekostet, hin und zurück.
08.12.2007 Samstag
Heute gehen wir mit dem Bus nach Port Louis. Ich hoffe auf ein sauberes Fenster,
um Fotos zu machen. Wir haben den Bus vorbeifahren sehen.
Schade, aber kein Problem. Wir redeten mit Mitreisenden und fragten nach anderen Bussen, etc.
Man hat schon einen Eindruck bekommen, wie die verschiedenen Ortschaften aussehen und
wie die Leute leben. Ich kann nicht sagen, dass es aussieht wie in der Karibik.
Der Hausbau ist anders...Man merkt einen Kulturunterschied.
Überall sind die Schreine von den Hindu-Göttern.
Port Louis ist gar nicht so klein! Wir sind viel herumgelaufen.
Wir sind vom Busbahnhof zum Markt gelaufen.
Hier habe ich Gewürze, Coconut Oil und zwei Cashmere Schals gekauft.
Wir sind dann weiter zur Caudan Waterfront.
Wir haben in einem Cafe unseren Durst gelöscht. Phoenix – natürlich!
Ins Einkaufzentrum sind wir nicht gegangen.
Vom Caudan sind wir zu der Jamaii Moschee und weiter durch das Chinesen-Viertel.
Von hier sind wir zurück zum Bahnhof.
Die Stadt ist wie viele tropische Städte. Sie ist laut, schmutzig und sie stinkt.
Da ist viel Trubel. Teilweise hat man das Gefühl in einer Kopie von Mombai zu sein.
Oder Colombo. Man sieht Frauen in Saris, Tamilen, Muslime, dann Chinesen.
Alles bunt gemischt. Alles wimmelt und schreit. Es war sehr interessant.
Die Busfahrt hat nur 50 Minuten vom Maxshop zum Bahnhof in Port Louis gedauert.
Hatte da die Dame von Mautourco sich verrechnet (anderthalb Stunden)?
Zurück im Hotel haben wir etwas getrunken und uns entspannt.
Wir staunten immer wieder über die vielen Familien mit vielen Kindern.
Auch wenn sie zumeist aus Südafrika oder Frankreich kamen. Da waren etliche aus Deutschland.
Was will eigentlich Frau von der Leyen? Das Geld ist da! Das ist offensichtlich.
Und ein Elfstundenflug ist offenbar keine Zumutung für die Kleinen.
Auch Kinder im Säuglingsalter. Viele waren sogar Wiederholer.
Das Wetter ist wie gestern. Bis 11 Uhr ist es sonnig, dann trübt es ein. Es bleibt aber warm.
Heute beim Abendessen haben die Eltern den Kindern freie Fahrt gegeben.
Drei- und Vierjährige sind hin- und hergelaufen, wie auf dem Spielplatz.
Sie haben geschrieen und Purzelbäume geschlagen.
Die Eltern haben sich seelenruhig unterhalten. Manchmal gab es dann die große Suche.
„Have you seen a little girl? Dressed in jeans and a white blouse?”
Da waren vielleicht 10 Mädchen in Jeans und weißen Blusen.
Sie sind alle herumgelaufen. Take your pick.
Die Kinderfreundlichkeit mancher Hotels sollte mehr betont werden.
Hier war keine gepflegte Mahlzeit einzunehmen.
09.12.2007 Sonntag
Ach!!! Die Italiener sind weg. Was für ein Unterschied.
Wenn jetzt die Eltern die Kleinkinder nur etwas in Schach halten würden!
Heute hat es etwas geregnet. So gegen 17 Uhr gingen wir aufs Zimmer. Wir lasen auf dem Balkon.
10.12.2007 Montag
Zuerst gingen wir ein paar Stunden an den Strand. Gegen 11 Uhr sind wir ins Wasser.
Dann wollten wir mit dem Taxi zum Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanischen Garten –
im Volksmund „Pampelmousse“ – und zum Zuckermuseum.
Wir dachten, wir versuchen es mit einem Taxi vom Hotel.
Die sind etwas teurer, aber wird sind solidarisch.
Wir waren nicht aus dem Tor raus, da kamen sie schon an.
Wir hatten uns im Hotel an der Rezeption erkundigt, was diese Tour kosten soll.
Die haben uns 900 rs gesagt. Jetzt sagt der Fahrer 1100 rs. Was nun?
Sie wurden aggressiv und wir geärgert. Wollen sie Geschäft oder nicht?
Dann wurden wir von einem Taxi in ein anderes verfrachtet Dann erzählte der Taxifahrer,
wie die Leute an der Rezeption von Tuten und Blasen keine Ahnung hätten.
Der Botanische Garten hat uns entschädigt für den Ärger.
Der Guide war stolz auf sein Land und auf seine Auflistung der Namen auf Deutsch.
Er wollte noch mehr wissen. Er war gut. Sehr informativ. Nur ging es etwas schnell.
Gut, dass wir nachher alleine herumlaufen konnten.
Wir wollten ein Bier trinken, bevor der Fahrer uns abholte, um zum Zuckermuseum zu fahren.
Wir mussten aus dem Park raus, dann über die Straße.
Das Zuckermuseum war zwar informativ, aber wir hätten gerne mehr „live“ Information.
Es ist aber ein Museum. Das heißt, viel zu lesen und anzuschauen.
Es war etwas anstrengend. Wir fanden die Eintrittspreise teuer, für das, was man bekam.
Am Strand, später, haben wir gedöst und ein netter, anstrengender Tag ging zu Ende.
Ja, ja, es geht weiter.... Die Kinder beim Essen.
Ein Kind hat zweit Minuten lang alle paar Sekunden laut geschrieen.
Scheinbar hat es nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.
Es hämmerte einer Ewigkeit lang mit Besteck gegen den Weinkühler
bis ein höherer Angestellter meinte, jetzt sei genug.
Nicht nur wir waren mit den Nerven fertig. Dem Kind hat es gefallen. Die Eltern sind eh schon taub.
11.12.2007 Dienstag
Tja, weiter mit den Kindern....Beim Frühstück hat ein Junge überall gespielt.
Er musste alles betätscheln. Die Eltern haben seelenruhig, ohne ihn zu beachten, gefrühstückt.
Dann hat der Bub dem Kellner den Finger in den Arsch gesteckt.
Der Kellner fand das nicht lustig.
Aber die Demut dieser Leute und deren Angst den Job zu verlieren, hielt ihn davon ab,
den Bub zurechtzuweisen. Die Eltern waren nur füreinander da.
Dann hat der Bub es noch einmal gemacht. Diesmal meldeten wir uns.
Wir haben geschrieen, „Hey!“ Da kam der Oberkellner und fragte was los wäre.
Wir erzählten ihm alles. Der Kellner nickte zustimmend. Scheinbar wurden die Eltern nervös.
Es war ihnen zu ruhig geworden. Vorsichtig näherten sie sich der Szene.
Konfrontiert – auf Französisch – mit den Taten, schimpften sie den Bub kurz,
um gleich – weil er geflennt hat – ihn zu umarmen. Na ja.
Entweder geht man in Urlaub und genießt die Zeit mit seiner Liebsten, oder man nimmt die Kinder mit.
Wir haben schon alles für die Katamaran Tour vorbereitet. Wir werden morgen früh um 8:15 abgeholt.
12.12.2007 Mittwoch
Der Wecker klingelte...wir haben früh – leicht – gefrühstückt.
Um 8 Uhr saßen wir vorne am Ausgang, um auf Moogun zu warten.
Da kam ein anderer.
Er sagte, Moogun hätte Probleme und würde uns nicht rechtzeitig nach Cap Malheureux bringen können.
Es ist für die Taxifahrer scheinbar typisch, dass sie sehr verlässlich sind.
Moogun hatte ihn am vorherigen Tag mehrmals angerufen, um ihn daran zu erinnern,
uns abzuholen. Und, als wir im Auto waren, hat er noch einmal angerufen.
Er wollte sichergehen, dass wir abgeholt wurden. Leider ist sein Freund viel zu schnell gefahren.
Auf dem Katamaran waren wir fünf Gäste. Oder vier. Oder sechs.
Anne Thoms, meine Bekannte aus dem Mauritius Forum, und Colette, die Chefin des Katamarans,
sind mitgefahren.
Dadurch, dass Anne und Colette seit einer Ewigkeit befreundet sind,
und die Chefin sich an diesem Tag „frei“ gab, nehmen wir die beiden in die Gästeliste auf.
Außer Volker und mir war ein Paar aus Goldbach (Kreis Aschaffenburg).
Er (Tobias) stellte sich vor und sagte, er sei aus „Aschaffenburg bei Frankfurt“.
Volker sagte, er sei aus „Haibach bei Aschaffenburg!“ J J *ROFL*
Leider wurde es Volker und Tania (die Frau von Tobias) etwas schlecht.
Wir haben zwar starken Seegang gehabt, aber Volker ist sonst unempfindlich.
Vielleicht war es die schnelle Anfahrt vom Hotel.
Ich habe zur Vorbeugung einen Kaugummi genommen und fleißig Rum & Cola getrunken.
Wir sind auf Flat Island an Land gegangen.
Gabriel Island ist seit ein paar Wochen (zu unserer Zeit) privat.
Sie haben ein Restaurant gebaut und sogar Bäume gefällt.
Es kostet 400 rs, nur um an Land zu gehen – pro Person!
Früher konnten die Ausflugsboote dort landen. Dann haben die Leute auf der Insel gegrillt, etc.
Jetzt nicht mehr. Und es ist viel schöner so ein Grill-Picnic an Land zu feiern als auf dem Boot.
Jetzt gehen die Boote zu Flat Island – gegenüber. Ich finde es viel schöner. Viele Filao-Bäume.
Volker hat sich erst ausgeruht. Ich habe die Küste kurz erkundet.
Dann sind wir ins Wasser gesprungen.
Meinen Umhang haben wir vorher an einem schattigen Ort ausgebreitet.
Wir haben unsere Sachen dort platziert.
Jeder ist seiner Wege gegangen und hat den Tag weitergenossen.
Die Crew von der „Coco d’Ile“, Christopher und Riad, waren weiter „sehr“ präsent.
Sie haben bewiesen, dass sie nicht nur gut Rum & Cola oder Rumpunsch machen und servieren können,
sondern auch ein tolles BBQ vorbereiten können.
Fisch, Salat, Gemüse, Dessert! Wein, Bier, Wasser, Cola.
Keine Wünsche blieben übrig. Leider konnten wir nicht alles essen.
Nach dem Essen tanzte ich Sega mit Christopher und Ausflüglern von anderen Booten.
Dann haben wir einen Schnorchelversuch unternommen. Das war nichts.
Zu viel Strömung. Da kann man nicht schweben und das Unterwasserleben ruhig beobachten.
Das ist Arbeit. Wir sind herumgelaufen und haben mehr Bilder gemacht.
Später haben wir alles zusammengepackt und sind wieder aufs Boot gegangen.
Regen über Coin de Mire! Oje! Schone uns bitte, Petrus!
Wir haben abgelegt und traten den Rückweg an. Riad, sein Rum & Cola wurden starker.
Deswegen haben Volker und ich an dem letzten Schnorchelgang des Tages nicht teilgenommen.
Es ist eine wunderschöne Bucht. Tobias hat geschnorchelt und war begeistert.
Der weitere Rückweg war sehr angenehm. Wir haben uns den ganzen Tag alle sehr gut unterhalten.
In Cap Malhereux zurück haben wir uns von Anne verabschiedet. Die Tour ist sehr zu empfehlen.
Colette und ihre Crew sind sehr aufmerksam.
Colette spricht Deutsch und sie nimmt nur 12 Personen aufs Boot.
Da hat man Platz! Alles inklusiv. Die gute Laune kommt automatisch.
Die Chefin ist der Meinung, Mauritius interessiert sich nur fürs Geld.
Die angestrebten zwei Millionen Touristen pro Jahr und die extra 200 Hotels wird die Insel schlecht verkraften.
Es wird vieles kaputt gemacht. Dieser Meinung schließen wir uns an.
Wir wurden von Moogun abgeholt. Tobias und Tanja nahmen wir mit.
Unterwegs haben wir einen Einkaufsstopp bei Super U gemacht.
Hier bei Emtel konnte ich meine prepaid Sim-Karte aufstocken.
Der Tag war super.
Beim Essen hat Volker ein Kind erwischt, das etwas vom Dessert Buffet genascht hat und dann,
weil es ihm nicht schmeckte, den Rest zurückgetan hat.
Pfui! Ich war fix und alle! Was sind das für Eltern, die ihre Kinde loslassen,
um sich so schlecht zu benehmen? Ich habe den Teller zurückgehen lassen.
13.12.2007 Donnerstag
Heute ist Strandtag. Lesen, schwimmen...
14.12.2007 Freitag
Nach dem Packen, auf zum Strand.
Schon um 8:45 haben wir uns zum Relaxen und Lesen ausgebreitet.
Um 11:15 haben wir alles zusammengepackt, die Strandtücher zurückgegeben und uns umgezogen.
Das Gepäck wurde abgeholt. Wir haben per EC-Karte bezahlt.
Wir wurden pünktlich um 12 Uhr von Mautourco abgeholt, um in ein Hotel im Süden umzuziehen.
Der Taxitransfer ging über Port Louis, Vacoas, Chemin Genier und dann nach Bel Ombre.
Wir haben viel von der Insel gesehen. Und der Taxifahrer war nicht abgeneigt etliches zu erzählen.
Im Hotel Mövenpick Spa & Resort haben wir etwas zu trinken bekommen und wurden gebrieft.
Wir erfuhren, dass wir ein kostenloses Upgrade bekommen würden.
Wir kommen in ein Club-Zimmer und können die Club Lounge benutzen.
Wir haben auch kostenlosen Internetzugang und können das Spa benutzen.
In der Lounge konnten wir von 10 – 18 Uhr trinken und Snacks essen so viel wie wir wollten.
Da ist auch ein Pool nur für Club Gäste. Hier konnte man sich zurückziehen.
Wir haben die Koffer ausgepackt und uns häuslich gemacht.
Nachdem wir uns vorgestellt hatten in der Lounge und etwas getrunken hatten,
sind wir auf Erkundungstour gegangen.
Wir lagen eine Zeitlang am Strand und sind dann zurück ins Zimmer gegangen,
um uns fürs Abendessen frischzumachen.
Das Restaurant im Mövenpick Spa & Resort ist aufgeteilt in Raucher- und Nichtraucher-Bereiche.
Es gibt die Möglichkeit auch drinnen zu essen. Hier ist vorerst weniger Kinderlärm.
Mal sehen, wie es weitergeht. Sie laufen auf jeden Fall nicht herum.
15.12.2007 Samstag
Ich habe heute eine Massage! Zwei Stunden Wellness! „Relaxing Moments“ heißt die Anwendung.
Zuerst wird man gepeelt,
dann hat man eine Hydromassage und dann kommt eine Wellness-Massage dazu. Super.
Nach der Massage bin ich zurück zu unserem Basislager.
Nach einem Snack in der Lounge haben wir weiter gelesen, gedöst und geschnorchelt.
Heute haben wir in der Club Lounge zu Abend gegessen. Das kostet extra,
aber man hat ein Guthaben durch die Halbpension. Das Essen und der Service war exzellent.
Später habe ich mich mit Stefanie von Mauridreams in Verbindung gesetzt.
Sie organisiert Taxifahrten. Wir möchten eine Tour machen im Süden der Insel.
16.12.2007 Sonntag
Wir haben den Tag nur am Strand und im Wasser verbracht J.
Wir haben gute Schnorchelgänge gehabt. Wir haben viel gesehen!
Seesterne (30 cm Ø), Kofferfisch und noch so ein großes Vieh mit Punkten.
Heute haben wir wenig Strömung. Hier ist mehr zu sehen als im Hotel Le Victoria.
Wir haben mit Stefanie ausgemacht, dass Raj uns zu einem ATM bringen soll.
So können wir einen besseren Wechselkurs haben.
Wir blieben bis 18:00 am Strand. Echt ein toller Tag!
So, Leute, es ist so weit. Viele Kinder beim Abendessen.
Wieder Großfamilien. Mama, Papa und 3 bis 4 Kinder. Wahnsinn... Die Leute haben Geld.
Ich will nichts mehr hören, von wegen Kinderarmut. Und was für Schreihälse!!!
Wieder eine erfreuliche Anekdote: Raji, Kellner in Mövenpick:
Zum Abendessen bei der Bestellung der Getränke.
Ich habe um die Weinkarte gebeten und dann eine Flasche Wein bestellt.
Volker trinkt nur Bier (Phoenix – nur zu empfehlen).
Ich trinke einen Teil der Flasche und hebe den Rest auf für den nächsten Tag.
Kommt Raji mit Weingläsern. Ich sage, dass wir nur ein Glas brauchen.
Der Wein ist für mich... „Hey cool, Ma’am! Eine ganze Flasche zu packen ist echt eine Leistung.
Sauber!! (frei übersetzt durch die Angesprochene)“.
Ich sagte, er könne sich beruhigen, ich trinke den Rest morgen....“Toll!
Zum Frühstück ein Bier und den Rest der Flasche! Schade, dass ich morgen frei habe.“
Wir haben uns totgelacht.
17.12.2007 Montag
Volker rechnete aus, dass ab ¤ 55 es am ATM billiger ist zu wechseln als im Hotel.
Auf dem Kontoauszug war eine Gebühr von ¤ 4,50. Im Hotel war der Kurs ¤ 1 = 40,30 rs.
Heute ist es sehr windig und grau. Wir haben uns am Loungepool hingelegt.
Wir haben gelesen bis ca. 12:15. Wir sind dann ins Spa.
Ich hatte heute Thai-Massage. Ich wollte mich vorher aufwärmen im Hammam.
Volker ging mit, nur um alles kennenzulernen. Mir hat das Spa gefallen.
Man muss sich aber damit auseinandersetzen,
dass in der Sauna und im Hammam Badeanzüge getragen werden sollen. Furchtbar.
Man kommt gut zurecht mit einem String-Tanga-Bikini. Frag’ nicht weiter!!!
Meine Thai-Massage war echt gut. Etwas schmerzhaft, aber effektiv.
Es war eine klassische Thai-Massage mit Dehnen und Druck-Massage.
Nach der Massage habe ich keine Schmerzen gehabt.
Danach ging ich in den Whirlpool zum Entspannen.
Wir gingen in die Club Lounge und haben uns gestärkt.
Am Strand war es zu windig. Deswegen blieben wir in der Lounge. Hier ist man geschützt.
18.12.2007 Dienstag – 6. Hochzeitstag
Heute haben wir die Tour mit Raj gemacht. Zuerst ging es zu Gris Gris.
Dann gingen wir zur Teefabrik Bois Cherie.
Hier meldeten wir uns an und sahen uns um, während wir auf unseren Guide gewartet haben.
Der Guide war sehr nett. Wir waren nur zu zweit mit ihm. Er sprach etwas Deutsch.
Wir konnten in manchen Ecken Einblicke erhaschen, weil wir nur zu zweit waren.
Danach gingen wir zur Teeprobe und kauften Tee.
Wir sind von hier aus zum Grand Bassin gefahren. Leider haben wir heute kein gutes Wetter.
Am Bassin kommt und geht der Nebel.
Trotzdem habe ich gute Bilder vom neuen und alten Tempel machen können.
Ich wurde hier von einem Priester auf Deutsch gesegnet.
Ich habe ein rotes Zeichen auf die Stirn bekommen.
Dann Shopping. Wir haben eigentlich keine Interesse daran gehabt.
Wir haben Raj gewähren lassen, weil er ansonsten sehr viel Information parat hat.
Wir sind einfach durchmarschiert und sind gleich wieder ins Taxi gestiegen.
Er hat sich wahrscheinlich gewundert.
Raj hätte die ganze Zeit ohne Punkt und Komma reden können. Hat er aber nicht.
Es war alles wohldosiert.
Das Essen in dem Indischen Restaurant haben wir auch nicht gebraucht.
Nicht jeder will extra essen. Und in diesem Restaurant gibt es nur indisch zu essen.
Es war auch verhältnismäßig teuer. Das Billigste kostete 500 rs.
Er hätte sich eine Alternative ausdenken sollen für Leute, die keinen Hunger haben.
Vielleicht gibt es doch etwas, so dass er trotzdem seinen Anteil bekommen kann.
Wir haben Curepipe, Victoria Falls, Chamarel Falls und die Colored Earth besucht.
Die Tour war vielseitig und interessant. Nur das Shopping und Essen waren nicht gut.
Die Tour war gut gespickt mit fotographischen Highlights. Raj ist ein sicherer Fahrer.
Wir haben uns wohlgefühlt. Er ist nett und humorvoll.
Wir waren gegen 17:30 im Hotel. Total geschafft.
Heute versuche ich weiter mit Mautourco in Verbindung zu kommen.
Wir sind seit 5 Tagen hier, und bis jetzt haben wir keine Information von ihnen.
Wir haben an der Rezeption gefragt,
ob jemand von denen eine Message für uns hinterlassen hätte.
Nichts. Normalerweise ist eine Hotelanweisung, auch für Englischsprechende, von Interesse;
schon damit keine Missverständnisse vorkommen.
Ich habe mehrere SMS geschickt und keine Antwort bekommen.
Noch eine Meldung an Tanja, die uns in Le Victoria betreut hat.
Ich habe sie gebeten die Meldung weiterzuleiten, falls nötig.
Plötzlich klingelt das Hoteltelefon.
Teils wusste die Dame nicht, dass wir im Hotel waren.
Teils wollte sie uns nicht stören.
Teils hat sie versucht uns zu erreichen.
Man darf es sich aussuchen.
Dann, der Hammer! Obwohl wir Tanja alle Reise- und Flugdaten gegeben hatten,
wusste die jetzige Betreuerin nicht, wann wir nach Hause fliegen sollen.
„Oh! Sie fliegen schon am Freitag! Da muss ich mich darum kümmern.“
Danke, mach dich schon an die Arbeit. Sehr schlechter Service von Mautourco Tours.
19.12.2007 Mittwoch
Gutes Wetter!! Aber, Hallo!!
Nur Strand, Lesen, Relaxen. Zwischendurch Schnorcheln und in die Lounge laufen, um uns zu stärken.
Wir sind schon bekannt...Der Kellner sagt, „One large Beer, one Rum and Cola!“. Passt.
20.12.2007 Donnerstag
Wieder gutes Wetter! Wow!
Dann sollte ich um 11:00 wieder „Relaxing Moments“ mit Bavinta bekommen.
Obwohl ich den Termin ausdrücklich für Donnerstag vereinbart hatte,
schrieb die junge Dame meinen Termin für Mittwoch ein.
Es ist alles doch gut gegangen.
Aber, obwohl Englisch die „Official Language“ von Mauritius ist, sind nicht alle der Sprache mächtig.
Da habe ich öfters etliches wiederholen müssen.
Volker wollte mit dem Glasbodenboot fahren. Er hat sich gestern angemeldet.
Da hieß es jetzt nicht um 11 Uhr, sondern um 15 Uhr. Dann ist aber Ebbe!!!
Der Tag war trotzdem super!
Wir sind zu unserer „Stammkneipe“ rüber. „One large Beer, one Rum and Cola“.
Wir haben vor dem Essen die Koffer gepackt.
Der Restaurant in der Lounge heißt „Le Grand Caze“ Hier aßen wir zum Abschied.
Obwohl Kinder dort waren, haben wir von denen keine Notiz genommen.
Sie waren sehr gut und wohl erzogen. So geht es auch.
Als wir zurück ins Zimmer kamen, fanden wir die Rechnung auf dem Bett.
Das mit dem Spa war falsch. Sie haben mir die Anwendung für Mittwoch,
welche irrtümlich eingetragen war, auf die Rechnung gesetzt.
Ich habe mit der Rezeption telefoniert. Das müssen sie, bitte, korrigieren.
Wir haben fertiggepackt und sind ins Bett.
21.12.2007 Freitag – Abreise / Rückflug nach Deutschland
Beim Frühstück hat Volker die Rechnung von der Rezeption geholt. Wieder falsch.
Jetzt noch mehr. Sie haben Sachen von anderen auf unsere Rechnung gestellt.
Es war ein hin und her. Sie waren nicht imstande, die Rechnung korrekt auszustellen.
Von wegen „No Show“ wegen Mittwoch.
Das war deren Fehler, nicht meiner.
Und es wurde zur richtigen Zeit geklärt. Wir mussten sogar den Manager holen lassen.
Der Transferbus von Mautourco musste auf uns warten.
Ich habe auf dem Weg zum Flughafen viele Bilder gemacht.
Am Flughafen stehen wir, nach dem Durchleuchten, in der Schlange.
Hier sehe ich, wie Passagiere Formulare ausfüllen. Ich fragte einen, worum es ginge.
Ich wurde freundlicherweise aufgeklärt. Das wäre etwas für die Leute von Mautourco.
Wir hätten über die Ausreiseformalitäten informiert werden sollen.
Dann haben wir eingecheckt und nebenbei erfahren, dass die Maschine sich verspäten würde.
Wir haben einen Essengutschein bekommen.
Wir gingen durch Security. Ein Chaos. Keiner wusste etwas.
Da war keine Information auf der Anzeigetafel. Mit zweistündiger Verspätung starteten wir.
Tschüß, Mauritius! Danke für die schöne Zeit!
Fazit
Wir haben einen Superurlaub erlebt. Wir haben viel Neues erlebt.
Wir haben eine wunderschöne Insel kennengelernt.
Da ist ein deutlicher Kulturunterschied zu erfahren, durch den Hinduismus.
Das ist zwar sehr fremd, aber genauso interessant zu beobachten.
Die Leute sind fromm und leben ihre Religion.
Man muss wissen: Englisch ist zwar die offizielle Sprache von Mauritius,
aber die Hauptsprache auf Mauritius ist Französisch/Kreol.
Man merkt, dass der Bürger auf der Straße sich mit Englisch schwertut.
Ich war seit langem nicht mehr so erholt nach einem Urlaub wie diesmal.
Mauritius ist schön. Ich werde bestimmt wieder hinfliegen.
Aber, Mauritius ist auch für mich ein tropisches Inselparadies,
wie es auch noch anderswo welche gibt. Da habe ich noch andere Ziele zu bereisen!
Merci, Maurice! Adieu! Au revoir!
Oh! Orion. Da wir auf der südlichen Erdhalbkugel waren, ist der Himmel fast wie auf den Kopf gestellt.
Auch der Mond sah ganz so aus, als ob der abnehmend wäre, obwohl er zunehmend war.
Orion tat einen Radschlag! Wir haben den Himmel beobachtet immer abends nach dem Essen.
Der Mond war schon nachmittags zu sehen.
Wir haben unsere Beobachtungen dann wieder zuhause verglichen.
Das gehört auch zum Urlaub. Nicht nur Sonne, Strand und Meer (mehr).
Ciao, Arvi
„...Und Orion stand kopf!“
(Erläuterung unten)
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